Das Lexmark Recyclingprogramm für Altgeräte

Der Recyclingprozess setzt nicht erst mit der Entsorgung ein. Schon im Forschungs- und Entwicklungsprozess werden Umweltaspekte in die Konzeption mit einbezogen.

Wir realisieren eine gute Recyclingpolitik in enger Zusammenarbeit mit High-Tech-Recyclingspezialisten, da die Recycling-Planung bereits in die Konstruktionsphase gehört. Wir haben uns deshalb für eine Partnerschaft mit einem entsprechenden Spitzenunternehmen entschieden. Mit diesem Unternehmen arbeiten wir Hand in Hand schon ab der Planungsphase unserer Produkte zusammen, um einen Recyclingprozess zu entwickeln, der
höchsten Normen gerecht wird.

Ein einmaliger Recyclingprozess für unsere ehrgeizige Umweltpolitik

Bei der Auswahl unseres Partners haben wir sorgfältig die wachsenden Anforderungen in rechtlicher, umwelttechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht in Betracht gezogen. Wir haben uns für das in den Niederlanden ansässige Unternehmen Sims MIREC aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Recycling von Elektronikgeräten entschieden. Die Managementsysteme dieses Partners sind alle nach ISO 14001 und 9000 zertifiziert. Diese Systeme werden kontinuierlich optimiert, so das Lexmark stets in der Lage sein wird, erstklassiges Recycling anzubieten.

Sims MIREC hat einen einzigartigen, mit unserer Unternehmenspolitik konformen Recyclingprozess entwickelt: Unsere Geräte landen weder in der Deponie noch in der Verbrennungsanlage. Mindestens 75 % der Teile, die aus dem Recycling nach manueller und mechanischer Bearbeitung gewonnen werden, finden neue Verwendung als Sekundärrohstoffe. Wir überprüfen regelmäßig die Einhaltung der maßgeblichen Umweltschutzgesetze durch Sims MIREC und bewerten fortlaufend die Qualität der Leistungen. Lexmark ist in der Lage, jährlich Bericht über das Gewicht der gesammelten Mengen und die Recyclingquote des von uns wiedergewonnenen Altmaterials zu erstatten.

Abfallminimierung und problemloses Recycling bei der Produktkonzeption

Unsere Produkte sind von Anfang an so konzipiert, dass möglichst wenig Elektroschrott entsteht und sie problemlos recycelt werden können. Zur Sicherstellung dieses Ziels wurden strenge Umweltspezifikationen entwickelt.

Diese Politik setzen wir zum Beispiel folgendermaßen um:

  • Wir konzipieren Geräte und Teile so, dass sie leicht auseinander genommen werden können und den jeweils vorherrschenden Recyclingtechniken entsprechen. Wir reduzieren die Menge des verwendeten Materials (z. B. höchstens vier trennbare Polymergemische für Kunststoffgehäuse).
  • Wir begrenzen gefährliche Flammschutzmittel in unseren Kunststoffteilen. Wir vermeiden Beschichtungen und Verbundwerkstoffe sowie die Verwendung von untrennbaren (d. h. geklebten, geschweißten) Festverbindungen zwischen den einzelnen Werkstoffen. Wir benutzen vielmehr Schnappverbindungen soweit möglich, um einzelne Teile miteinander zu verbinden. Mit diesen Schnappverbindungen wird die Zeit eingespart, die sonst bei verschraubten Teilen anfallen würde.
  • Wir kennzeichnen unsere Produkte, damit sie leicht zu identifizieren und zu entsorgen sind. So kennzeichnen wir zum Beispiel alle Kunststoffteile, die Zubereitungen und Flammschutzmittel enthalten, welche für Teile von mehr als 25 g verwendet werden, oder solche, die eine funktionslose glatte Fläche von mehr als 200 mm2 haben, als recycelbar gemäß ISO 11469:2000. Batterien enthalten Aufschriften mit Warnhinweisen, dem Batterietyp bzw. der Zusammensetzung und dem Batteriehersteller/-markennamen.

Der Ablauf des Lexmark Recyclingverfahrens

1/ Vorsortieren und Demontage der Produkte

Die Lexmark Geräte werden auseinander gebaut und wiederverwendbare Schlüsselkomponenten werden zwecks Zuverlässigkeitsprüfung und Aufarbeitung entfernt. In dieser Phase werden Teile und Komponenten, die vor dem Recycling noch weiter bearbeitet oder getrennt behandelt werden müssen (z.B. Kassetten, Patronen), ebenfalls aus dem Gerät entnommen.

2/ Schreddern von Geräten und Sortieren von Komponenten

Das zugeführte Material wird mit der von unserem Recyclingpartner entwickelten modernen Sortiertechnik geschreddert und in die nächsten Materialflüsse einsortiert, wie zum Beispiel Kunststoff, Eisenmetalle und Nichteisenmetalle, wie Kupfer und Aluminium.

3/ Neue Produkte und Anwendungen

Heutzutage gibt es zahlreiche neue Anwendungsgebiete, die für wiedergewonnene Produkte entwickelt wurden.

Die Metalle werden in Schmelzereien zu Sekundärrohstoffen umgewandelt. Das daraus gewonnene Material wird dann an Hersteller verkauft, die sie für die Wiederverwendung bei der Fertigung von Produkten des täglichen Bedarfs nutzen, wie zum Beispiel für Autoteile, Elektronikgeräte, Spielzeug, Baumaterial und Möbel.

Gemischte Kunststoffabfälle werden in neue Polymerprodukte umgewandelt und zu Chemikalien und Brennstoffen verarbeitet. Kunststoffgemische, die einen höheren Reinheitsgrad aufweisen, können in flüssiger Form als Kunststoff-Sekundärrohstoff zur Formung neuer Produkte, wie z. B. CDs, eingesetzt werden.