Die von dem international tätigen Druckerhersteller Lexmark initiierte Studie *) hat europaweit untersucht, wie hoch Mitarbeiter in Unternehmen unterschiedlicher Branchen den Anteil an unnötigen Ausdrucken schätzen und wie viele unnötige Ausdrucke sie selbst ihrer Meinung nach erstellen. Die Studie zeigt, dass die Anzahl unnötiger Ausdrucke nicht nur von Land zu Land unterschiedlich ist, sondern auch stark von der Unternehmensgröße und der Branche abhängt.
Auffallend dabei ist, dass der Anteil überflüssiger Ausdrucke im öffentlichen Dienst in fast allen Ländern von den Mitarbeitern niedriger eingeschätzt wird als bei privatwirtschaftlichen Unternehmen. Dabei ist der Unterschied zwischen Behörden und Unternehmen in England am gravierendsten: Die in England Befragten schätzen, dass 18 % der Ausdrucke bei Behörden und
33 % der Ausdrucke in privatwirtschaftlichen Unternehmen überflüssig sind. Am effizientesten erscheinen die Spanier mit Werten von nur
6 % überflüssigen Ausdrucken in Behörden und 8 % bei Unternehmen. In Deutschland liegen die Werte mit 17 % für Behörden und 20 % bei Unternehmen im Mittelfeld.
Der Mittelstand ist besonders kostenbewusst
Es zeigt sich auch, dass besonders in Deutschland die mittelgroßen Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen: Während in kleinen Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern ca. 25 % überflüssige Drucke entstehen, liegt diese Quote bei Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern bei nur 10 %. In dieser Unternehmensgröße sind nur die Spanier mit gerade einmal 8 % noch sparsamer, während bei den Briten nach Ansicht der Befragten 34 % des Druckoutputs in Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern und sogar 51 % in kleinen Betrieben mit bis zu 10 Mitarbeitern überflüssig sind. In deutschen Firmen mit bis zu 499 Mitarbeitern steigt der Anteil überflüssiger Drucke auf ca. 15 % und bei noch größeren Unternehmen auf 16 % an. Nach dieser Studie sind die Mitarbeiter mittelgroßer Unternehmen also besonders kostenbewusst.
Spannend ist auch ein Vergleich der Ergebnisse der untersuchten Branchen in Deutschland: Im Handel sind 34 % der Ausdrucke unnötig und im Entwicklungs- und Ingenieurwesen sogar 40 %. In Industrie-Unternehmen liegt der Anteil der unnötigen Ausdrucke nur bei 12 %.
Papierverschwendung in Unternehmen: Keiner will´s gewesen sein
Und obwohl in ganz Europa die Befragten sicher sind, dass zwischen 39 % und 61 % der Ausdrucke in Unternehmen und Behörden überflüssig sind, schätzen sie ihr eigenes Verhalten ganz anders ein: Während zum Beispiel in Deutschland 55 % der Befragten sicher sind, dass im Unternehmen sehr viel überflüssige und teure Ausdrucke entstehen, zählen sich nur 27 % der Befragten in Deutschland selbst zu den Papierverschwendern.
Ähnlich sieht es in ganz Europa aus: Die Mitarbeiter in Unternehmen und im öffentlichen Dienst halten sich selbst nicht für wirklich verantwortlich für das Ausmaß der Papierverschwendung.
Das Marktforschungsinstitut Ipsos folgert aus der für Lexmark durchgeführten Untersuchung, dass die Mitarbeiter in Europas Unternehmen und Behörden sich über die bedeutenden Folgen dieser Papierverschwendung nicht im Klaren sind. „Auch der Führungsebene in Unternehmen ist selten bewusst, dass sich die Kosten für überflüssige Drucke direkt im Unternehmensergebnis nieder-schlagen“, ergänzt Michael Lang, Vertriebsdirektor SMB (Small & Medium Business) Lexmark Deutschland. „Es ist das erklärte Ziel von Lexmark, Unternehmen und Behörden dabei zu unterstützen, mit modernsten Multifunktionslösungen und Consulting-Angeboten ihren Dokumentenoutput zu managen und die Erstellung überflüssiger Ausdrucke zu vermeiden.“
Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der beigefügten Tabelle dokumentiert.
*) Die Studie wurde von Ipsos Global zwischen dem 20. Februar und 7. März 2006 durchgeführt. Dabei wurden in einer repräsentativen Stichprobe 2.837 fest angestellte Mitarbeiter in Unternehmen und Behörden in England, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien und Spanien telefonisch interviewt.
Über Lexmark
Lexmark International Inc. (NYSE: LXK) unterstützt private Anwender und Geschäftskunden dabei, die Brücke zwischen digitaler und analoger Informationsübermittlung zu schlagen. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1991 hat Lexmark sich zu einem führenden Entwickler, Hersteller und Anbieter von Drucklösungen für Privat- und Geschäftskunden in mehr als 150 Ländern entwickelt. Lexmark erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 5,2 Milliarden USD.
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