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Umweltbewusstsein am Arbeitsplatz nimmt zu
Neue internationale Studie des Druckerherstellers Lexmark dokumentiert steigendes Umweltbewusstsein am Arbeitsplatz
 
Dietzenbach - 21/06/2006

Der international tätige Druckerhersteller Lexmark hat eine Studie veröffentlicht, die das Umweltbewusstsein von Angestellten in Europa untersucht. Insgesamt 2.837 Angestellte wurden in der von Ipsos durchgeführten Studie zum Papierverbrauch im Büro und zum Umweltschutz am Arbeitsplatz befragt. Die Studie zeigt, dass Mitarbeiter Papierverschwendung im Unternehmen durchaus wahrnehmen, sich selbst aber nicht dafür verantwortlich fühlen. Die Mehrheit ist sich auch der Folgen für Umwelt sowie der Kosten bewusst und hat im persönlichen Bereich bereits damit begonnen, weniger Abfall zu erzeugen.

Während in Europa jährlich 696 Mrd. Seiten unnötig gedruckt werden*, sind nach der Lexmark Studie 74 % der Mitarbeiter in Unter-neh-men bemüht, weniger Papiermüll zu erzeugen. Nur 5 % der Befragten glauben immer noch, dass unnötige Ausdrucke weder Folgen für die Umwelt haben noch Kosten verursachen.

Mehr als die Hälfte der europaweit Befragten (52 %) behaupten, dass im Unternehmen sehr viel überflüssige und teure Ausdrucke entste-hen. Nur ein Viertel (26 %) der Befragten ist sich sicher, dass sie selbst keine unnötigen Ausdrucke erstellen. Die Studie zeigt außerdem, dass immerhin 20 % der Unternehmensmitarbeiter nicht wissen, wie sie selber unnötige Ausdrucke vermeiden können.

Jung, männlich und sorglos
Die Studie enthüllt auch das Profil des typischen Papierver-schwenders in Deutschland. 28 % der befragten Männer geben an, unnötige Ausdrucke zu produzieren, verglichen mit 25 % der Frauen. Insgesamt drucken Mitarbeiter im Alter zwischen 18 und 34 Jahren am Tag erstaunliche 47 Blatt, Mitarbeiter über 50 Jahren drucken lediglich 33 Blatt am Tag. Im europäischen Durchschnitt sind es über alle Altersgruppen 34 Seiten.
Die Altersgruppe der über 50-Jährigen hält sich im Übrigen für besonders umweltbewusst: Nur 25 % der Befragten dieser Altersgruppe räumen ein, selber unnötige Ausdrucke zu erstellen.

Grün, grüner, am grünsten
Betrachtet man die Ergebnisse der einzelnen Länder, behaupten 85 % der Befragten in Italien, dass sie versuchen, Papierverschwendung weitestgehend zu vermeiden. Die Schweden, die ja als Vorreiter in der Umweltpolitik gesehen werden, liegen in dieser Frage überra-schen-derweise weit zurück: Nur 70 % der Befragten sagen, dass sie persönlich Papiermüll vermeiden, und 8 %, so viel wie in keinem anderen Land, sind der Meinung, dass diese überflüssigen Ausdrucke weder Kosten noch Umweltschäden verursachen.

Es wird Zeit, die Papierverschwendung einzudämmen
Obwohl 94 % der europaweit Befragten sich der Folgen unnötiger Ausdrucke bewusst sind, besteht eine große Diskrepanz zwischen dem Erkennen des Problems und der Bereitschaft, zur Lösung beizutragen. Denn obwohl das Bewusstsein der dadurch entstehen-den Umweltprobleme und Kosten vorhanden ist, erstellt jeder Angestellte in europäischen Unternehmen täglich immerhin 34  Ausdrucke, von denen 17 % überflüssig sind.
Diese Verschwendung kostet Unternehmen in Europa mindestens 1,4 Mrd. Euro**. Das entspricht ungefähr einer Energiemenge von 10 Mrd. KWh oder mehr als 655.000 Tonnen CO2***.

Es ist das erklärte Ziel von Lexmark, umweltbewusste Unternehmen dabei zu unterstützen, durch leistungsfähige und umweltfreundliche Drucklösungen die Umwelt zu entlasten und Kosten zu sparen. Als Vorreiter in der Umsetzung nachhaltiger Unternehmenspraktiken investiert Lexmark umfangreich und erfolgreich in beispielhafte Umweltschutzprogramme. Dies bedeutet, dass Lexmark Drucklö-sungen entwickelt, mit denen Unternehmen den Verbrauch von Papier, Tinten, Toner und Energie in allen Unternehmensbereichen reduzieren können. Dies spart Energie und verringert die Abfallmengen. Altgeräte werden überdies zurückgenommen und umweltgerecht recycelt. All dies hilft der Umwelt und den Kunden von Lexmark.
„Es ist gut, dass Mitarbeiter in Unternehmen die Folgen von Papierverschwendung mittlerweile erkennen“, kommentiert Eamon Ryan, Vice President & General Manager von Lexmark EMEA, die Untersuchung. „Aber ein Ergebnis ist auch, dass noch viel Aufklärungsarbeit nötig ist, um den Mitarbeitern dabei zu helfen, effizienter zu drucken und so die Umwelt zu entlasten.“

Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der beigefügten Tabelle dokumentiert.

Anmerkungen 
Die Studie wurde von Ipsos Global zwischen dem 20.2.2006 und dem 7.3.2006 durchgeführt. Dabei wurden in einer repräsentativen Stichprobe 2.837 fest angestellte Mitarbeiter aus Unternehmen und Behörden in England, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien und Spanien telefonisch interviewt.

* Quelle: CAP Ventures.
** Ausgehend von durchschnittlichen Kosten von 1 Eurocent pro gedruckter Schwarzweißseite.
*** Quelle: Eurostat Juli 2005, French Observatoire de l´Energie.
Die Berechnung orientiert sich am durchschnittlichen Endverbraucher-preis von € 139,5/MWH (einschließlich Steuern) und auf CO2-Berechnungen, die auf www.edf.com verfügbar sind.

Über Lexmark
Lexmark International Inc. (NYSE: LXK) unterstützt private Anwender und Geschäftskunden dabei, die Brücke zwischen digitaler und analoger Informationsübermittlung zu schlagen. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1991 hat Lexmark sich zu einem führenden Entwickler, Hersteller und Anbieter von Drucklösungen für Privat- und Geschäftskunden in mehr als 150 Ländern entwickelt. Lexmark erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 5,2 Milliarden USD.

Kontakt:
Lexmark Deutschland GmbH
Norbert Neumann
Max-Planck-Str. 12
63128 Dietzenbach

Tel.: 06074 488-155
Fax: 06074 488-394
E-Mail: norbert.neumann@lexmark.de

 
 Tabelle-Ergebnisse-Umweltstudie.pdf  (51 KB)
 
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