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Papierbasierte Arbeitsabläufe kosten die Banken viel Produktivität
Bankmitarbeiter verwenden täglich viel Zeit für die Bearbeitung und Verwaltung von Dokumenten
 
Dietzenbach - 11/08/2006

Das papierlose Büro ist auch bei Banken eine Fiktion. Dies zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie, für die europäische Bankangestellte im Auftrag des internationalen Druckerherstellers Lexmark befragt wurden. Papier ist im Bankwesen aus rechtlichen Gründen immer noch unverzichtbar, aber die Lexmark Studie zeigt, dass das Dokumenten-Handling die Branche viele Millionen Euro an Umsatz kostet und die Produktivität verringert.

Mehr als ein Drittel, nämlich 38 % der deutschen Bankangestellten,  verbringen am Tag mehr als eine Stunde mit dem Bearbeiten von Papieren. Dazu gehören beispielsweise Darlehens- und Kreditanträge sowie Kontoeröffnungen. Das addiert sich im Jahr auf mindestens 260 Stunden pro Mitarbeiter.

Komplizierte und langwierige Arbeitsabläufe kosten Zeit
Die Studie, bei der insgesamt 755 Mitarbeiter in Bankfilialen sechs europäischer Länder befragt wurden, zeigt, dass 17 % der deutschen Bankmitarbeiter am Tag mehr als 100 Formulare bearbeiten müssen und die Bearbeitung einer Kreditzusage vier Tage dauern kann. Als Grund dafür werden die notwendigen Arbeitsschritte genannt, die je-der Mitarbeiter beim Bearbeiten eines Antrages einhalten muss: 63 % der in Deutschland befragten Mitarbeiter fertigen Kopien der Dokumente an, 13 % versenden sie per Post, 15 % faxen die Dokumente, 34 % müssen die Dokumente für ein lokales Archiv scannen und 16 % scannen Dokumente zur elektronischen Ablage in einem Dokumentenmanagement-System.

Als Reaktion auf diese Studie hat Lexmark eine Reihe von speziellen Banklösungen entwickelt, um die Bearbeitung von Kreditanfragen und anderen wichtigen papierintensiven Abläufen  zwischen Filiale und Zentrale schneller abzuwickeln. So werden mehrtägige Wartezeiten vermieden und Abläufe beschleunigt.

Banken verschwenden Zeit, aber wenig Papier
Die Untersuchung zeigt, dass fast die Hälfte, nämlich 43 % der Bankangestellten in Europa, pro Tag mehr als 100 Seiten drucken, während Industrieangestellte in Europa im Durchschnitt nur 34 Seiten pro Tag drucken. Nach Zahlen von Infraforces produziert jeder Laserdrucker in einer Bank durchschnittlich 23.000 Seiten im Jahr.

Trotz dieses hohen Papierverbrauchs gehört das Bankwesen zu den Branchen mit der geringsten Papierverschwendung: In Banken sind 22 % der Ausdrucke überflüssig, während es im Handel 34 % sind. (Quelle: Studie von Ipsos Global zwischen dem 20.2. und 7.3.2006, veröffentlicht in einer Presseinformation von Lexmark am 2.5.2006.)

„Unsere Studie zeigt, dass die papierbasierten Workflows bei Banken bemerkenswert ineffizient sind“, stellt Eamon Ryan, Vice President und General Manager Lexmark EMEA, fest. „Daher haben wir gemeinsam mit Banken Lösungen entwickelt, mit denen die Bearbeitung von Kreditanfragen und anderen kritischen und papierintensiven Abläufen  zwischen Filiale und Zentrale schneller und effizienter abgewickelt werden kann.“

Mit den Möglichkeiten moderner Multifunktionssysteme und Dokumentenmanagementlösungen können Dokumente elektronisch und in Echtzeit übertragen werden – unabhängig von Post oder Fax. Das verkürzt die Bearbeitungszeit bis zur Unterschrift. Die Integration in Dokumentenmanagementsysteme spart Kosten und hilft, Umsatz schneller zu realisieren.

Anmerkungen
In Deutschland wurden für diese Untersuchung im Zeitraum von Mai bis Juni 2006 insgesamt 150 Telefon-Interviews durchgeführt. In Frankreich, Deutschland, England, Spanien, Italien und Norwegen wurden insgesamt 755 Telefon-Interviews mit Bankangestellten in den Top-15-Banken der jeweiligen Länder geführt.

Über Lexmark
Lexmark International Inc. (NYSE: LXK) unterstützt private Anwender und Geschäftskunden dabei, die Brücke zwischen digitaler und analoger Informationsübermittlung zu schlagen. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1991 hat Lexmark sich zu einem führenden Entwickler, Hersteller und Anbieter von Drucklösungen für Privat- und Geschäftskunden in mehr als 150 Ländern entwickelt. Lexmark erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 5,2 Milliarden USD.

Kontakt:
Lexmark Deutschland GmbH
Norbert Neumann
Max-Planck-Str. 12
63128 Dietzenbach

Tel.: 06074 488-155
Fax: 06074 488-394
E-Mail: norbert.neumann@lexmark.de

 
 
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