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Office-Dokumente für 169 Millionen Euro landen ungelesen im Müll
Neue internationale Studie des Druckerherstellers Lexmark belegt, dass europaweit jährlich „unbemerkt“ Kosten in Millionenhöhe für unnötige Ausdrucke entstehen
 
Wien - 21/09/2005

Die von dem internationalen Druckerhersteller Lexmark initiierte Studie* hat europaweit in Unternehmen das Verhalten der Mitarbeiter beim Drucken und Kopieren von Dokumenten untersucht. Die Untersuchung ergab, dass in Deutschland immerhin 6 % der am Arbeitsplatz erstellten Ausdrucke und Kopien nicht benötigt werden und ungelesen im Papierkorb verschwinden. (für Österreich kann ein vergleichbarer Prozentsatz angenommen werden).

Dies entspricht zusammengenommen für deutsche Unternehmen einem Kostenvolumen von mindestens 169 Mio. Euro im Jahr**. Aus ökologischer Sicht bedeutet dies, dass für unnötig erstellte Ausdrucke alleine in Deutschland jährlich fast 500.000 Bäume gefällt werden.***

Interessant sind die nationalen Unterschiede: Am sorglosesten sind Mitarbeiter in Italien und England, die 17 % aller von ihnen getätigten Ausdrucke als unnötig beschreiben. Die Deutschen produzieren mit nur 6 % unnötigen Ausdrucken und Kopien am wenigsten Abfall. Und obwohl fast die Hälfte, nämlich 48 %, der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen bis zu 50 Seiten täglich drucken und Deutschland beim Druckvolumen mit 192 Mrd. Seiten im Jahr die Spitzenposition unter den fünf Vergleichsländern innehat, ist wohl kaum einem Unternehmen oder Mitarbeiter die wirtschaftliche und ökologische Dimension der Papierverschwendung bewusst.

So sagen immerhin 15 % der Befragten in Deutschland und 8 % in England, dass sie alles ausdrucken, was sie geschickt bekommen. In Frankreich druckt jeder fünfte Mitarbeiter alles aus. Erstaunlich ist, dass 34 % der Befragten in Deutschland ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich ausdrucken.

Die Kosten für die Erstellung von Dokumenten betragen nach Analystenschätzungen zwischen 1 und 3 % des Umsatzes von Unternehmen. Damit wird deutlich, dass dieser Bereich für die meisten Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor darstellt. „Die Tatsache, dass ein großer Teil der ausgedruckten Dokumente niemals genutzt wird, sollte die Finanzexperten in den Unternehmen nachdenklich machen. Bisher kennen nur wenige die tatsächlichen Kosten der Dokumentenausgabe in ihrem Unternehmen. Und noch weniger denken darüber nach, wie viel unnötige Ausdrucke entstehen und welche Kosten diese verursachen!“

Mit modernsten Multifunktionslösungen und Consulting-Angeboten unterstützt Lexmark Unternehmen dabei, ihren Dokumentenoutput zu managen und die Erstellung überflüssiger Dokumente zu vermeiden.

Weitere Informationen zu dieser Untersuchung finden Sie im Pressebereich der Website www.lexmark.at.

*  Die Studie wurde von Ipsos Global im April 2005 erstellt.
** Als Berechnungsbasis wurde 1 Eurocent als durchschnittliche Kosten pro Schwarzweißausdruck angenommen.
*** Die Quelle hierfür ist eine Hochrechnung von Untersuchungen der US-amerikanischen Environmental Protection Agency.


Über Lexmark
Lexmark International, Inc. ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das Drucker und Drucklösungen entwickelt, produziert und vertreibt: Laser-, Tintenstrahl- und Matrixdrucker sowie das entsprechende Zubehör für Geschäfts- und Privatkunden in mehr als 150 Ländern. Gegründet in 1991, erreichte Lexmark im Jahr 2004 einen Umsatz von rund 5,3 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen zu Lexmark finden Sie im Internet unter www.lexmark.at.

 
 
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