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F: Wie wird Lexmark seine Kunden über diesen geänderten Standard informieren?
A: Zusätzlich zu der angehängten Pressemitteilung, die wir gemeinsam mit HP, Epson und Canon herausgegeben haben, werden diese Informationen mit allen Produktinformationen über die Seitenleistung von Tonerkassetten veröffentlicht. Dazu gehören das Internet, Produktmarketingbroschüren usw. Sobald die erforderlichen Zertifizierungstestes entsprechend dem ISO Standard abgeschlossen sind, werden die Informationen über all diese Wege verbreitet.
F: Welche Kunden wird dieser Standard am meisten interessieren?
A: Alle Kunden, die Laserdrucker kaufen, und die für die Kapazität von Tonerkassetten und/oder die Kosten pro Seite sensibel sind. Der Vorteil für Kunden ist natürlich, dass der neue Standard eine zuverlässige und sichere Vergleichsgrundlage zwischen verschiedenen Laser-/Tonerherstellern bietet, d. h. dass Kunden nun Äpfel mit Äpfeln vergleichen können.
F: Plant Lexmark, die früheren Leistungen von Tonerkassetten neu zu bewerten? Können Sie mich darüber informieren? Sind die Leistungen gemäß den ISO Standards höher oder niedriger als die früher angegebenen Werte?
A: Ganz allgemein entwickelt und testet Lexmark nun seit mehreren Monaten zahlreiche Laserkassettenprodukte entsprechend den Vorbereitungsversionen des ISO Standards und hat bei der Angabe der Leistungen dieser Produkte den ISO Standard bereits antizipiert. Daher werden wir die Angaben der Tonerleistungen voraussichtlich nicht ändern.
F: Testet Lexmark existierende Druckkassetten mit dem neuen ISO Standard erneut? Welche Druckkassetten werden erneut getestet?
A: Ja, Lexmark implementiert die ISO Kompatibilität für alle Monochrom-Laserkassetten, die nach 1999 eingeführt wurden. Dieses Datum wurde gewählt, weil die ursprüngliche gemeinsame Pressemitteilung von HP, Lexmark und Xerox zur Unterstützung der Entwicklung dieses Standards im Juli 2000 herausgegeben wurde.
F: Führt Lexmark seine eigenen Tests durch oder werden die Produkte auch von der Internationalen Standardorganisation getestet?
A: Die Tests werden gemäß dem ISO Protokoll und dem ISO Standard von Lexmark durchgeführt.
F: Welche Tonerdunkelheitsstufe wird für den Test nach diesem neuen Standard angewandt?
A: Der neue ISO Standard definiert, dass als Dunkelheitsstufe die werkseitige Einstellung bei Lieferung des Laserdruckers gilt.
F: Wie lange dauerte die Arbeit des ISO Standard-Komitees bis dieser Standard genehmigt wurde? Welches waren aus Lexmarks Sicht wichtige Punkte bei den Versammlungen des ISO Komitees?
A: Lexmark, Xerox und HP kündigten am 26. Juli 2000 an, dass das National Committee for Information Technology Standards einen Vorschlag zur Entwicklung eines Standards für die Messung der Seitenleistung von Tonerkassetten akzeptiert hatte. Der Anstoß zu diesen gemeinsamen Bemühungen wurde im September 1999 gegeben, als HP sich der Testmethode der International Data Corporation (IDC) anschloss. Seither arbeiten HP, Xerox und Lexmark in diesem Bereich zusammen, um den Kunden bessere Leistungen zu bieten.
F: Wie unterscheidet sich der ISO Standard vom Vorschlag des National Committee for Information Technology Standards (NCITS), den Lexmark im Jahr 2000 unterstützte? Geht der ISO Standard möglicherweise über den NCITS Standard hinaus?
A: Die ursprüngliche Entwicklungsarbeit für den ISO Standard wurde von einer Arbeitsgruppe innerhalb des NCITS durchgeführt. Anschließend wurde der daraus resultierende Standardentwurf auf Grundlage der internationalen Beiträge zum Entwicklungsprozess des ISO Standards überarbeitet.
F: Die Gemeinschaft der Recyclingunternehmen, besonders die I-ITC, teilte mir mit, dass dieser neue Standard einen eklatanten Fehler enthält. Angeblich hat dieser Standard keinen Aussagewert, weil er keine Angabe zur Seitendeckung (z. B. Seitendeckung 5 %) umfasst. Das Argument lautet, dass Unternehmen Druckkassetten mit maximaler Ergiebigkeit auf Kosten der Druckdichte und letztendlich der Druckqualität entwickeln können. Was meinen Sie dazu?
A: Bei der Konzeption der Testseite, die in den Standard integriert ist, wurde von derselben Tonermenge für den Druck der Dokumente ausgegangen, die Hersteller bisher verwendet haben. Es handelt sich also nominell um eine Seite mit 5 % Seitendeckung. Es ist viel einfacher für die Kunden, sich auf diese spezifische Testdatei zu beziehen, die für alle Hersteller identisch ist, als auf eine nebulöse Angabe von 5 % Seitendeckung. Der Standard setzt voraus, dass die Testseite mit den Standarddunkelheitseinstellungen gedruckt wird. Die Hersteller haben natürlich das Ziel, dass bei dieser Standardeinstellung die beste Druckqualität geboten wird, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen.
F: Meine Meinung: Ich habe das Gefühl, dass dieser neue Standard zum Vorteil der Recyclingunternehmen gerät. Ohne Standardangabe für die Seitendeckung können sie bestimmte Druckkassettenparameter minimal ändern, um maximale Ergiebigkeitswerte zu erzielen, wie z. B. '20 Prozent höhere Ergiebigkeit als Originaldruckkassetten' usw. Was meinen Sie dazu?
A: Die Druckqualität muss nach wie vor erfüllt und nachgewiesen werden.
F: In welchem zeitlichen Rahmen beginnt Lexmark mit den Tests für diesen Standard?
A: Ganz allgemein entwickelt und testet Lexmark nun seit mehreren Monaten zahlreiche Laserkassettenprodukte entsprechend den Vorbereitungsversionen des ISO Standards und hat bei der Angabe der Leistungen dieser Produkte den ISO Standard bereits antizipiert.
F: Führt Lexmark diese Tests für zur Zeit gelieferte Drucker durch oder wird dieser Test nur für zukünftige Produkte hinzugefügt?
A: Lexmark implementiert die ISO Kompatibilität für alle für Monochrom-Laserdruckkassetten, die nach 1999 eingeführt wurden.
F: Mit welchem Prozess wird eine Druckkassette getestet, die für mehrere Drucker verwendet werden kann?
A: Gemäß dem ISO Standard muss eine Druckkassette mit jedem einzelnen Druckermodell getestet werden, für das sie konzipiert ist.
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