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Cloud Services

Die Zeichen stehen auf Cloud-Printing

Laut den Marktforschern von Quocirca wirkt sich dieser Trend auch zunehmend auf die Druckbranche aus

Die Zeichen stehen auf Cloud-Printing

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Die Coronapandemie wird Unternehmen auch in den kommenden Monaten weiter vor teils unberechenbare Herausforderungen stellen. Trotzdem ist nicht alles schlecht – so hat die, auch infolge der Homeoffice-Verordnungen, notwendig gewordene Neuausrichtung von Arbeitsabläufen die Diskussionen um die Zukunft des Arbeitsplatzes kräftig befeuert. Laut den Marktforschern von Quocirca wirkt sich dieser Trend auch zunehmend auf die Druckbranche aus: „Der durch Covid-19 gestiegene Bedarf an Remote-Lösungen hat zur Folge, dass IT-Entscheider erhöhte Druckflexibilität sowie die optimale Unterstützung von Mitarbeitern im Homeoffice auf ihre Agenda setzen“, so Quocirca. Die Suche nach Lösungen zur effizienten Verwaltung des Flottenmanagements erfährt damit eine neue Priorität – und wird so zu einer wichtigen Aufgabe für den Fachhandel: Er muss seine Kunden auf dem Weg in das neue Arbeitszeitalter unterstützen und Technologien anbieten, die einen Schwerpunkt auf Remote-Support und Kollaboration legen.

Die wichtige Rolle des Channels

Damit dies überhaupt leistbar ist, sollten die Channel-Partner zuerst einmal ihre Expertise in diesem Bereich erweitern und darauf aufbauend ihre Angebote entsprechend anpassen. Eine optimale Lösung steigert nicht nur die Produktivität der Anwender, sondern hält zeitgleich die Kosten für die Unternehmen niedrig. Hier kommen dann die Technologieanbieter ins Spiel: Ihre Rolle besteht darin, ihren Partner technologisches Know-how, entsprechende Branchenkenntnisse und geeignete Tools zur Kundenbindung an die Hand zu geben. Damit auch die Druckinfrastruktur erfolgreich in ein neues Zeitalter starten kann, sollten die Lösungen der Zukunft ein möglichst hohes Maß an Serviceflexibilität anbieten – entweder vor Ort oder per Fernzugriff. In diesem Wissen haben wir bei Lexmark beispielsweise vor Kurzem erst unsere Cloud-Angebote für Partner um die Druckerüberwachung von Drittanbietern erweitert. Damit ist jetzt nicht nur für Lexmark Geräte, sondern für alle vernetzten Drucker eine Remote-Datenerfassung möglich, ohne dass ein Partner physisch vor Ort sein muss.


Die Zukunft weist in die Cloud – auch beim Printing

Moderne Arbeitsumgebungen sind dezentraler und heterogener denn je. Partner benötigen daher Lösungen, mit denen sie die Geräteflotten und die dazugehörige Druckinfrastruktur ihrer Kunden auch remote absolut sicher und zuverlässig verwalten können. Wie so oft mittlerweile, liegt auch der Schlüssel für diese Herausforderung meist in der Cloud. Mit cloudbasiertem Gerätemanagement lassen sich Drucker einfach konfigurieren und auf dem neuesten Stand halten. Der große Vorteil der Cloud ist nun einmal, dass die physische Anwesenheit eines Service-Mitarbeiters komplett entfällt.  Partner können so die gesamte Druckinfrastruktur ihrer Kunden heute mit nur einem einzigen integrierten Tool verwalten.

Aktualisierung der Drucker-Firmware, Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien, Konfiguration spezifischer Einstellungen? Mit cloudbasierter Verwaltung lässt sich das alle mit wenigen Klicks erledigen, unabhängig davon, wo die IT-Teams sitzen. Der Fachhandel erhält mit modernen Cloudlösungen auch Zugriff auf detaillierte Analysen, die weit über die einfache Seitenzählung hinausgehen. Auf dieser Grundlage kann er die Flotten seiner Kunden optimieren und erhält jederzeit ein vollständiges Bild aller Geräte und ihrer Auslastung – von Nutzungsmustern bis hin zum Tonerverbrauch. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Ausfallzeiten, Unterbrechungen oder Verzögerungen für den Kunden.

Apps „on tap“ und Reduzierung der Touchpoints

Technologieanbieter können ihre Partner auch mit anpassbaren und kostenlos downloadbaren Anwendungen unterstützen, die diese wiederum ihren Kunden als zusätzliche Dienste bereitstellen können. Denkbar wäre beispielsweise eine App, mit der ein Partner automatisch einen auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittenen Workflow erstellen kann, der sich an den wichtigsten Branchen orientiert.

In Corona-Zeiten haben wir zudem auch gelernt: Wenn Partner einen Serviceeinsatz vor Ort partout nicht vermeiden können, ist es eine gute Sicherheitsmaßnahme, den Kontakt mit Oberflächen so weit wie möglich zu reduzieren. Gerätehersteller können ihre Partner hier durch die Entwicklung von Funktionen unterstützen, mit denen sich Druckaufträge ohne Berührung des Bedienfelds des Druckers ausführen lassen. Optimalerweise treten Nutzer an den Drucker, scannen ihren Ausweis zur Authentifizierung und alle Aufträge in der Warteschlange werden automatisch gedruckt. Beim ersten Einlesen des Ausweises erscheint ein Dialog mit einer Abbruch-Schaltfläche, die für eine 3-Sekunden-Verzögerung sorgt, um den Druckvorgang bei Bedarf abzubrechen. Diese Art Funktionen sind heute bereits verfügbar und in einer Zeit, in der Unternehmen ihren Mitarbeitern und Dienstleistern eine hygienisch sicherere Umgebung bieten möchten, wichtiger denn je.

Pandemie beschleunigt den Cloud-Trend weiter

Laut der IDC-Studie IDC FutureScape: Worldwide Imaging, Printing, and Document Solutions 2019 Predictions, October 2018, IDC #US44385518 wird ein Drittel der Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern bis 2021 strukturierte Druck- und Dokumentenmanagement-Richtlinien eingeführt haben, die von cloudbasierter Software unterstützt werden. Die globale Pandemie hat diesen Trend beschleunigt, und es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Anbieter von Drucktechnologien ihren Fachhandel so ausstatten, dass sie diese wachsende Nachfrage auffangen können. Nur so werden sie in der Lage sein, ihren Endkunden Funktionen mit echtem Mehrwert zu bieten.