Häufig Gestellte Fragen Und Fehlerbehebung

Drucken

F. Welche Druckdatenströme verwendet SAP®?
A. Überwiegend PCL, aber SAP umfasst auch Gerätetypen für PostScript-, Thermodrucker und reinen ASCII-Output.

F. Welche Druckmethoden sind in SAP verfügbar?
A. Es sind 2 Methoden verfügbar: interaktives Drucken und Batch-Druck. Interaktives Drucken stellt Anwendern ein Drucksymbol in ihrem SAP-GUI-Arbeitsbereich bereit, das ihre aktuelle Anzeige druckt. Batch-Druck kann vom Anwender definiert werden, wird jedoch normalerweise zu spezifischen geplanten Zeiten ausgeführt.

F. Was ist SAP-GUI?
A. SAP R/3 ist eine Client-Server-Architektur und SAP-GUI ist ein Windows-Programm, das auf das Anwendersystem geladen wird. Es stellt eine Verbindung mit dem SAP-R/3-Anwendungsserver her.

F. Wie druckt ein Anwender über SAP R/3?
A. Jeder Anwender muss über ein Drucker-Ausgabegerät verfügen, das dem zu verwendenden Drucker zugeordnet ist. Der SAP-GUI-Druckdialog des jeweiligen Anwenders muss eine oder mehrere zur Nutzung verfügbare Ausgabegeräte enthalten.

F. Was genau ist ein SAP-Ausgabegerät?
A. Dies ist ein eindeutiger, diesen Komponenten zugewiesener Name, als Gruppe zusammengestellt:

  • Gerätetyp: die Definition des Druckdatenstroms, normalerweise PCL oder PostScript. Siehe unten.
  • Ausgabemethode: ein einzelner Buchstabe, der definiert, wie der Druckjob ausgegeben wird
  • Hostadresse: ein optionales Feld, das die logische oder physische Adresse des Druckers selbst enthält. Dabei kann es sich um einen DNS-Namen oder eine IP-Adresse handeln.

F. Welche Druckmethoden sind verfügbar?
A. Diese Liste ist nicht vollständig und jede Methode wird durch ein einzelnes Zeichen dargestellt:

  • L -— lokaler Druck, entweder über Parallel-Port, USB-Port oder direkt über das Netzwerk angeschlossen
  • F — Windows-Frontend-Druck
  • S — LPR-Druck an einen Printserver
  • U — LPR-Druck an einen Printserver (Berkley)
  • E — X/OM-Schnittstellendruck über einen Zwischenprozess

Diese Druckmethoden werden vom SAP-BASIS-Administrator definiert.

F. Was ist “Access Method G”?
A. Dies ist eine fortschrittliche Windows-Frontnd-Druckmethode, die nur in den R/3-Versionen 6.20 und höher verfügbar ist.


Gerätetyp

F. Kann ich einen von Lexmark bereitgestellten Gerätetyp auf meinem Windows-, Unix-, oder AS/400-Server verwenden?
A. Ja. Der Gerätetyp ist eine systemunabhängige Transportmethode zur Installation des Gerätetyps in Ihrem SAP-System.

F. Kann ich einen vorhandenen Gerätetyp für meine Zwecke ändern?
A. NEIN. Gerätetypdateien (normalerweise .PRI-Erweiterungen) sind Transportmethoden und dürfen nicht direkt geändert werden.

F. Wie kann ich von Lexmark bereitgestellte Gerätetypen in meinem SAP-System installieren?
A. Befolgen Sie diese allgemeinen Anweisungen: readme_upload.txt

F. Wie kann ich einen Gerätetyp ändern?
A. Sie sollten einen vorhandenen Gerätetyp niemals ändern, sondern ihn stattdessen kopieren und anschließend ändern:

  • Starten Sie die SPAD-Transaktion
  • Wählen Sie die Schaltfläche "Full Administration"
  • Utilities -> For device types -> Copy device type (das Referenzfeld nicht auswählen)
  • Definieren Sie das lokale Objekt ("Local Object")
  • Nach Definition des neu kopierten Gerätetyps starten Sie den SAP-SP0-Spooler erneut:
  • Gehen Sie zur Transaktion SP12 und geben Sie anschließend ".cui" ein
  • Starten Sie in transaction SM50 erneut den Spooler (wählen Sie SPO, Process -> Cancel without core)
  • Führen Sie in Transaktion SE38 das Programm RSTXDELL aus: clients = *
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Ausführen ("Execute").
     

Sprachenunterstützung

F. Wie kann ich asiatische, thailändische, arabische, hebräische oder andere Zeichen von SAP auf demselben Drucker drucken?
A. Verwenden Sie den Gerätetyp LEXUTF8 und einen Lexmark Drucker, der die International Printing for mySAP Business Suite verwendet.

  • Keine spezielle Hardware erforderlich, fügen Sie einfach eine Lexmark Festplatte zum Drucker hinzu, die den Unicode-Font enthält.
  • Erfordert den Kauf der 11K2990 Unicode-CD pro Drucker, der die Unicode Andale-Fonts enthält.
  • Es können vier unterschiedliche Andale-Fonts (einer, viele oder alle) auf die Festplatte geladen werden:
  1. Japanisch
  2. Vereinfachtes Chinesisch
  3. Traditionelles Chinesisch
  4. Koreanisch
  • Die Verwendung von 2 oder mehr Fonts löst das Problem der Han-Vereinheitlichung.
  • Erfordert den LEXUTF8-Unicode-Gerätetyp (bereits seit mehreren Jahren Standard in R/3-System).
  • Ermöglicht das Drucken in anderen Sprachen, wie Russisch, Indisch (verschiedene Dialekte), Thailändisch, Hebräisch, Arabisch usw.

F. Kann ich asiatische Zeichen ohne die Verwendung von Unicode drucken?
A. Ja, verwenden Sie eine Lexmark Font Karte für Japanisch, Vereinfachtes Chinesisch, Traditionelles Chinesisch oder Koreanisch und den geeigneten asiatischen Gerätetyp.

  • Font-DIMM- oder DLE-Card im Drucker installiert, die nur 1 von 4 möglichen Sprachen enthält:
  1. Japanisch
  2. Vereinfachtes Chinesisch
  3. Traditionelles Chinesisch
  4. Koreanisch
  • Erfordert sprachenspezifischen Gerätetyp pro Sprache (für manche ist eine zusätzliche Codepage erforderlich):
  1. JPLX522 für Japanisch
  2. CNLX522 für vereinfachtes Chinesisch
  3. TWLX522 + Codepage 9816 für traditionelles Chinesisch
  4. KPLX522 + Codepage 9516 für Koreanisch
  • Es ist meistens nicht möglich, einen ausgestatteten Sprachendrucker für andere Sprachen zu verwenden.

F. Unterstützt Lexmark Latin-2-Sprachen wie Polnisch oder Tschechisch?
A. Nein, zurzeit noch nicht. Bitte verwenden Sie den internen I2HP4 Gerätetyp in Ihrem SAP-System.

F. Unterstützt Lexmark Latin-5-Sprachen wie Russisch oder Griechisch?
A. Ja. Verwenden Sie den I5LEX-Gerätetyp.

F. Wie kann ich einen Barcode von SAP aus drucken?
A. Verwenden Sie die Lexmark Bar Code Karte oder Forms and Bar Code Karte in Ihrem Lexmark Drucker.

Fügen Sie ein SBPxx-Mnemonic zu Ihrem gewünschten Gerätetyp hinzu und verwenden Sie dieses Mnemonic innerhalb Ihres SAPscript-Formulars. Dies wird im Controls-Abschnitt Ihres Gerätetyps hinzugefügt. Vergessen Sie nicht, die Sequenz mit einem anderen SBSxx-Mnemonic abzuschließen.

Im Zweifelsfall installieren Sie den ZOPTRA-Gerätetyp und kopieren die HEX-Folge daraus.

Installieren Sie auch das Bar Code Unit Test Program, das SAP-Standardtextbeispiele für den Programmierer bereitstellt.
 


Druck-Outputmanagement

F. Stellt SAP eine Druckbestätigung bereit, teilt es z. B. dem Anwender mit, wann der Druckjob abgeschlossen ist?
A. Nicht wirklich. Ihre SAP-Anzeige zeigt den Fortschritt Ihres Druckjobs über den TempSe-Print-Spooler an. Wenn der Job TempSe verlässt, ist er abgeschlossen. In vielen Fällen wird der Druckstrom an den Drucker gesandt, er wird jedoch aus zahlreichen Gründen nicht gedruckt (Papierstau, kein Papier mehr usw.). Die Lösung für diese Situation ist die Verwendung einer Outputmanagement-Middleware von einem Dritthersteller, der die Seiten vom Drucker zählt und den SAP-Spooler über den Fortschritt informiert.

F. Vertreibt Lexmark Outputmanagement-Middleware?
A. Nein. Dieses Produkt wird von Unternehmen wie Plus Technologies, Macro4 und HP (Dazel) bereitgestellt.

F. Wie wird die Outputmanagement-Software mit SAP verbunden?
A. Typischerweise enthält die OMS eine kleine SAP-Komponente, die auf dem SAP-Server ausgeführt und mit der SAP-X-OM-Druckschnittstelle verbunden wird. Diese Schnittstelle ermöglicht es dem Outputmanagement-Softwareserver, das SAP-Drucksystem davon "abzuhalten", den Druckjob sofort zu bestätigen, und Jobstatus- und Interventionsinformationen für den SAP-Anwender bereitzustellen, die er normalerweise nicht erhalten würde.
 


Verschiedenes

F. Wie kann ich weitere Unterstützung für mein SAP-Druckproblem erhalten?
A. Bitte lesen Sie alle Informationen auf dieser SAP-Website und wenden Sie sich gegebenenfalls an 1-800-LEXMARK.

F. Wie kann ich einen Druckjob in SAP erfassen?
A. Es gibt mehrere Methoden, aber die gängigste ist entweder das Abfangen eines Unix-Spools oder die Verwendung der FILE-Output-Methode in Windows.